AGB & Lizenzvereinbarung

ReefManager Hardware & Firmware. Bitte lesen Sie diese Bedingungen vor der Inbetriebnahme sorgfältig durch.

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Lizenzvereinbarung (Deutsch)

1. VERTRAGSGEGENSTAND UND DIY-CHARAKTER

1.1 Vertragsgegenstand:
Gegenstand dieser Vereinbarung ist die Lizenzierung der ReefManager Firmware (nachfolgend „die Software“) zur Nutzung auf kompatibler, vom Nutzer selbst beschaffter Hardware (insbesondere ESP32-basierte Mikrocontroller-Systeme). Der Autor stellt ausschließlich die Software zur Verfügung; die Hardware, deren Auswahl, Aufbau, Verdrahtung und Betrieb, ist nicht Vertragsbestandteil.

1.2 Steuerungssoftware mit freier Hardware-Zuordnung:
Die Software ist eine universelle Steuerungs- und Automatisierungsplattform, die es dem Nutzer ermöglicht, unterschiedliche Aktoren und Verbraucher (z.B. Pumpen, Servos, LED-Leuchten, Relais) frei auf verfügbare Hardware-Ressourcen (Pins, PWM-Kanäle, Timer, LEDC-Einheiten etc.) abzubilden und logisch zu verknüpfen.

Die konkrete Zuordnung dieser Ressourcen erfolgt vollständig durch den Nutzer. Dabei können sich einzelne Funktionen hardwareseitige Ressourcen teilen (z.B. gemeinsame Timer, PWM- oder LEDC-Kanäle), sofern dies von der zugrunde liegenden Mikrocontroller-Architektur vorgesehen ist.

1.3 Hochkomplexität durch On-the-Fly-Konfiguration:
Die Besonderheit dieser Software liegt in der Fähigkeit, Hardware-Ressourcen zur Laufzeit ("on-the-fly") neu zu konfigurieren. Der Nutzer versteht, dass der Autor hierbei eine technische Komplexität bewältigt, die weit über standardisierte Steuerungen hinausgeht, um dem Nutzer maximale DIY-Freiheit zu bieten.
Aufgrund dieser extremen Programmkomplexität und der unendlichen Kombinationsmöglichkeiten wird vereinbart, dass eine vollständige Fehlerfreiheit (Bug-Freiheit) technisch unmöglich und daher nicht geschuldet ist. Potenzielle Softwarefehler gelten als Teil der vereinbarten "DIY-Beschaffenheit".

Aufgrund der Vielzahl möglicher Kombinationen aus Hardware, Pinbelegung, Timer-Nutzung, Signalarten (PWM, Servo, Digital, Analog) und logischer Verknüpfung ist es dem Autor technisch unmöglich, jede denkbare Konfiguration vorab zu testen oder zu validieren.

1.4 Entwicklungs- und Teststatus:
Obwohl die Software mit hoher Sorgfalt entwickelt und intern getestet wird, befindet sie sich in einer fortlaufenden Entwicklungs- und Optimierungsphase. Insbesondere bei komplexen oder atypischen Hardware-Zuordnungen können Softwarefehler, zeitliche Abweichungen, Ressourcenkonflikte oder instabile Zustände nicht ausgeschlossen werden.

1.5 Keine Garantie für individuelle Hardware-Konfigurationen:
Der Autor übernimmt keine Gewährleistung dafür, dass die Software mit der konkreten Hardware-Zusammenstellung, Pinbelegung, Ressourcenzuordnung oder Peripherie des Nutzers fehlerfrei oder ohne Nebenwirkungen zusammenarbeitet. Das Risiko, das sich aus der individuellen Konfiguration ergibt, trägt ausschließlich der Nutzer.

1.6 Bestimmungsgemäßer Gebrauch, Einsatzgrenzen und Demonstrationssysteme:
Die Software ist ausschließlich für den privaten Einsatz an gewöhnlichen Hobby- und Versuchsbecken mit Standardbesatz bestimmt. Die Software ist ausdrücklich nicht freigegeben und technisch nicht ausgelegt für:
a) den gewerblichen Einsatz, professionelle Zucht-, Hälterungs- oder Verkaufsanlagen,
b) Systeme mit hohem finanziellem Sachwert, insbesondere Aquarien mit seltenem, hochpreisigem Sammlerbesatz (z. B. Signature-Korallen, seltene Wildfänge, Showtiere),
c) den Einsatz als alleinige Ausfallsicherung an lebenserhaltenden Systemen ohne unabhängige Überwachung.

Hinweis zu öffentlichen Vorführungen und Entwickler-Systemen:
Soweit der Autor in Videos (z. B. auf YouTube), Bildmaterial oder sonstigen Medien den Einsatz der Software an größeren Schauaquarien oder anspruchsvollen Systemen demonstriert, handelt es sich hierbei um persönliche, experimentelle Härtetests und Entwickler-Setups des Autors auf eigenes Risiko. Solche Demonstrationen stellen ausdrücklich keine Zusicherung von Eigenschaften, keine Freigabe für den Nutzer und keine Erweiterung des lizenzierten bestimmungsgemäßen Gebrauchs dar. Ein Einsatz an vergleichbaren Systemen durch den Nutzer erfolgt zweckwidrig und auf alleinige Gefahr des Nutzers.

2. SORGFALTSPFLICHTEN ZUR VALIDIERUNG UND NUTZUNGSBEDINGUNGEN

2.1 Zwingende Validierung vor Produktiveinsatz:
Da der Nutzer die Hardware-Zuordnung, Ressourcennutzung und Logik der Steuerung eigenverantwortlich konfiguriert, ist er verpflichtet, jede Funktion vor dem Einsatz an einem lebenden System umfassend zu prüfen.

Dies umfasst insbesondere:

a) Trockentests (Dry-Runs):
Alle angeschlossenen Verbraucher (Pumpen, LEDs, Servos etc.) müssen zunächst ohne Verbindung zum Aquarium bzw. ohne Fördermedien getestet werden, um Fehlzuordnungen, unerwünschte Aktivierungen oder Ressourcenkonflikte auszuschließen.

b) Kalibrierung und Nachmessung:
Dosierpumpen und vergleichbare Aktoren sind zu kalibrieren. Die tatsächlich geförderte Menge ist physisch nachzumessen, bevor ein Einsatz am Aquarium erfolgt.

c) Funktions- und Zusammenspielprüfung:
Die vollständige Konfiguration ist unter realistischen Bedingungen zu testen. Dabei ist insbesondere zu prüfen, ob zeitgleich genutzte Funktionen (z.B. PWM- und LED-Steuerung, Servo-Ansteuerung, zeitkritische Prozesse) wie vorgesehen und ohne gegenseitige Beeinflussung arbeiten. d) Dimensionierung von Vorratsbehältern (Mengenbegrenzung):
Der Nutzer ist verpflichtet, Dosier- und Nachfüllbehälter (z. B. für Osmosewasser, Balling-Salze, Spurenelemente oder Chemikalien) physikalisch so zu dimensionieren, dass selbst im Falle eines ununterbrochenen Dauerlaufs der Pumpe (z. B. durch ein hängendes Relais, einen Sensorfehler oder einen Softwareabsturz) die maximal geförderte Gesamtmenge zu keiner toxischen Überdosierung, keinem kritischen Salinitätsabfall und keinem Überlaufen des Aquariums führen kann.

e) Pflicht zur Hardware-Redundanz bei größeren Gebinden:
Werden Vorratsbehälter verwendet, deren Inhalt bei vollständiger Entleerung Schäden am Aquariensystem anrichten kann, ist der Nutzer verpflichtet, unabhängige, nicht softwaregesteuerte Sicherheitsmechanismen (z. B. mechanische Schwimmerventile, Hardware-Pegelabschalter, Siphon-Brecher, mechanische Thermostate) redundant vorzuschalten. Das Unterlassen dieser baulichen Sicherungsmaßnahmen stellt ein grobes Eigen- und Mitverschulden (§ 254 BGB) des Nutzers dar. f) Pflichten bei sensorbasierten Messungen und Automatisierungen:
Der Nutzer ist verpflichtet, Messwerte nicht ungeprüft als absolut korrekt zu betrachten. Er hat vielmehr folgende Kontroll- und Schutzmaßnahmen zwingend einzuhalten:
- Regelmäßige Referenzmessungen: Sämtliche Sensorwerte sind in engmaschigen, regelmäßigen Abständen durch unabhängige, manuelle Messmethoden (z. B. chemische Tröpfchentests, zertifizierte Referenzflüssigkeiten, autarke Handmessgeräte) gegenzuprüfen. Ein Vertrauen in die angezeigten Werte ist nur im Rahmen der bei diesen Vergleichsmessungen ermittelten Toleranzen und Abweichungen zulässig.
- Analyse von Messkurven und Trends: Der Nutzer ist gehalten, zeitliche Messverläufe und Trendkurven aktiv auf unplausible Sprünge, Rauschen oder schleichende Drift zu überwachen, um Sondendefekte oder Kalibrierfehler frühzeitig zu erkennen.
- Absicherung sensorbasierter Automatisierungen: Werden auf Basis von Sensorwerten automatische Regelungen ausgeführt (z. B. CO2-Zufuhr über pH-Wert, Dosierung von Mineralsalzen über Leitwert, Heizen/Kühlen über Temperatur), ist der Nutzer verpflichtet, diese Prozesse durch softwareunabhängige Zeitschranken (z. B. maximale Dosierzeit pro Intervall) oder physikalische Sicherheitsgrenzen so zu deckeln, dass eine Fehlmessung des Sensors zu keiner gefährlichen Über- oder Unterdosierung führen kann.
Automatisierte Schaltvorgänge oder Dosierungen, die der Nutzer ohne diese Plausibilitätsgrenzen blind auf Basis unkalibrierter oder ungeprüfter Sensorwerte ausführt, erfolgen auf alleinige Gefahr des Nutzers und begründen ein überwiegendes Mitverschulden (§ 254 BGB). g) Netzwerk- und Reconnect-Stresstests:
Da Mikrocontroller bei Verbindungsabbrüchen oder Netzwerküberlastungen blockieren können, ist der Nutzer verpflichtet, vor dem Produktiveinsatz das Verhalten der Steuerung bei Netzwerkstörungen zu simulieren. Dies umfasst insbesondere das gezielte Trennen und Neustarten des WLAN-Routers, das Provozieren von Signalabbrüchen sowie das Wiederverbinden (Reconnect) mit der Heimnetz-Infrastruktur. Der Nutzer muss sicherstellen, dass die Steuerungs- und Dosierroutinen auch bei vollständigem Netzwerkausfall autark und ohne Hängenbleiben von Aktoren weiterlaufen. h) Spezielle Sicherheitsanforderungen für die Temperaturregelung (Heizen & Kühlen):
Der ReefManager dient als Komfort- und Sicherheits-Temperaturregler. Verwenden Sie an den Heizausgängen ausschließlich CE-zertifizierte Aquarienheizer mit eigenem, integriertem Thermostat (Überhitzungsschutz). Stellen Sie den internen Thermostat des Heizers ca. 1–2 °C über die gewünschte Soll-Temperatur des ReefManagers ein. Dadurch bleibt im unwahrscheinlichen Fall eines Relaisdefekts oder eines Systemfehlers eine autarke mechanische Sicherheitsabschaltung (Zwei-Fehler-Sicherheit) gewährleistet.
Platzieren Sie den Temperaturfühler stets in gut durchströmten Bereichen des Aquariums oder Technikbeckens und niemals in unmittelbarer Nähe des Heizelements oder des Kühlerauslasses, um thermische Kurzschlüsse, Fehlmessungen und unkontrollierte Schaltzyklen auszuschließen. i) Spezielle Sicherheitsanforderungen für Dosierpumpen und Halbleiter-Schaltstufen (MOSFETs):
Dem Nutzer ist bekannt, dass elektronische Schaltelemente (insbesondere Transistoren und MOSFETs) im Falle einer thermischen, elektrischen oder mechanischen Überlastung bauartbedingt fast ausnahmslos als permanenter Kurzschluss (vollständiges Durchlegieren zwischen Drain und Source) versagen. Bei einem solchen Halbleiterdefekt verharrt der angeschlossene Verbraucher dauerhaft im eingeschalteten Zustand, ohne dass die Software hierauf technisch noch Einfluss nehmen oder den Stromkreis unterbrechen kann.
Der Nutzer ist daher verpflichtet, beim Anschluss von Dosierpumpen und DC-Motoren folgende Schutzmaßnahmen hardwareseitig zwingend umzusetzen:
- Freilaufdioden: An sämtlichen induktiven Gleichstrom-Lasten (insbesondere Motoren von Schlauch- und Peristaltikpumpen sowie Magnetventilen) ist unmittelbar an den Anschlüssen eine geeignete Freilaufdiode (vorzugsweise schnelle Schottky-Dioden wie SS14, 1N5819 oder Standard-Dioden wie 1N4007) antiparallel zu verbauen, um zerstörerische Induktionsspitzen beim Abschalten abzuleiten.
- Echte Logic-Level-Schaltstufen (3,3V-Tauglichkeit): Zur Ansteuerung durch den Mikrocontroller dürfen ausschließlich ausgewiesene Logic-Level-MOSFETs (z. B. AO3400, IRLZ44N) verwendet werden, die bei 3,3 V Gate-Spannung vollständig durchschalten. Die Verwendung ungeeigneter Standard-MOSFETs (wie z. B. IRFZ44N) führt zum Betrieb im linearen Bereich, starker Überhitzung und provoziertem Halbleiter-Kurzschluss.
- Blockierschutz & Dimensionierung: Schaltstufen sind für mindestens das 5- bis 10-Fache des regulären Motor-Nennstroms auszulegen, um den Blockierstrom bei verklemmten Dosierschläuchen schadenfrei aufzunehmen. Zusätzliche selbstrückstellende Sicherungen (PTC/PolySwitch) in den Zuleitungen werden dringend empfohlen.
- Empfohlene serielle Hardware-Redundanz (Zwei-Transistor-Sicherheit): Für kritische Flüssigkeiten (z. B. Balling-Lösungen, Spurenelemente, Säuren/Laugen) wird dem Nutzer dringend empfohlen, zwei MOSFETs in Reihe zu schalten (serielle Redundanz) oder eine Kombination aus MOSFET und übergeordnetem Sicherheitsrelais zu wählen. Hierdurch bleibt gewährleistet, dass beim unbemerkten Durchbrennen eines Halbleiters das zweite Schaltelement den Stromkreis weiterhin sicher trennt.
Schäden, die darauf beruhen, dass eine Dosierpumpe infolge eines durchlegierten, überhitzten oder unzureichend entstörten Transistors dauerhaft Fördermedien ins Aquarium pumpt, stellen einen Mangel des Nutzer-Hardwareaufbaus dar und begründen ein ausschließliches Eigenverschulden (§ 254 BGB).

2.2 Mindestens 7-tägige Validierungs- und Einlaufphase:
Bei Erstinbetriebnahme, nach grundlegenden Hardwareänderungen sowie nach wesentlichen Konfigurationsanpassungen ist ein mindestens 7-tägiger, engmaschig kontrollierter Testbetrieb durchzuführen. Während dieser Einlaufphase hat der Nutzer alle Schaltzeiten, Dosierzyklen und Sensorwerte täglich mehrfach auf Plausibilität und Stabilität zu überprüfen. Das System darf erst dann längere Zeit unbeaufsichtigt betrieben werden, wenn dieser 7-tägige Probebetrieb vollkommen störungs- und fehlerfrei verlaufen ist.

2.3 Lizenzumfang:
Der Nutzer erhält eine einfache, nicht-exklusive Lizenz zur privaten Nutzung der Software auf derjenigen Hardware-Einheit, auf die die Software ursprünglich aufgespielt wurde.

2.4 Verbot der Manipulation:
Es ist untersagt, die Software zu dekompilieren, zu disassemblieren, Reverse Engineering zu betreiben oder den Binär-Code aus der Hardware oder aus Update-Binaries auszulesen („Dumping“). Urheberrechtsvermerke dürfen nicht entfernt werden.

2.5 Gewerbliche Nutzung:
Jede gewerbliche Nutzung der Software – insbesondere im Rahmen von Dienstleistungen, Handel, Wartung oder Zuchtanlagen – ist ohne gesonderte schriftliche Lizenzvereinbarung ausdrücklich untersagt.

2.6 Präsenzpflicht bei Updates und Schutz vor unkontrollierter Fernbedienung:
a) Präsenzpflicht bei Updates und Konfiguration: Das Einspielen von Firmware-Updates, das Ändern von Pin-Zuordnungen sowie tiefgreifende Eingriffe in die Ablauflogik dürfen ausschließlich unter persönlicher Anwesenheit vor Ort und unter direkter Sichtkontrolle des Aquariums durchgeführt werden. Die Durchführung von Updates oder Neukonfigurationen aus der Ferne (Remote) oder bei Abwesenheit ist ausdrücklich untersagt.

b) Zieldosierung bei manuellem Fernzugriff: Erfolgt ein manueller Zugriff aus der Ferne (z. B. über das Web-Interface außerhalb des Heimnetzes), ist das manuelle Starten von Pumpen oder Verbrauchern als unbegrenzte Dauerschaltung („Freies Ein-/Ausschalten“) verboten. Manuelle Aktivierungen aus der Ferne dürfen ausschließlich über mengen- oder zeitbegrenzte Zielbefehle (z. B. „Dosiere exakt 10 ml“ oder „Einschalten für maximal 15 Sekunden mit automatischem Stopp“) ausgelöst werden. Hierdurch wird verhindert, dass ein Verbraucher infolge eines Verbindungsabbruchs oder Browserabsturzes unbemerkt im Dauerlauf verbleibt.

3. URHEBERRECHT, LIZENZSCHUTZ UND GEISTIGES EIGENTUM

3.1 Trennung von Hardware-Eigentum und Software-Lizenz:
Der Nutzer ist Eigentümer der physischen Hardware (ESP32-Controller, Platinen, Peripherie). An der durch den Autor (Christian Kitzel) aufgespielten Firmware (Software, Binaries, Algorithmen) erwirbt der Nutzer jedoch keinerlei Eigentumsrechte. Der Autor gewährt dem Nutzer lediglich ein einfaches, nicht-exklusives, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht an der Software sowie dafür vorgesehenen Updates. Dieses Recht ist fest an die physische Hardware-Einheit (Chip-ID/MAC) gebunden, auf die die Software ursprünglich geflasht wurde ("Hardware-Bindung"). Eine Übertragung der Software auf andere Hardware-Einheiten ist untersagt.

3.2 Verbot von Auslesen und Reverse Engineering:
Obwohl die Hardware Eigentum des Nutzers ist, ist es strengstens untersagt, die urheberrechtlich geschützte Firmware aus dem Speicher des Mikrocontrollers oder Update Binaries auszulesen ("Dumping"), zu dekompilieren, zu disassemblieren oder zurückzuentwickeln. Der Nutzer verpflichtet sich, keine technischen Maßnahmen zu ergreifen, um den Binär-Code zu extrahieren, Kopierschutzmaßnahmen zu umgehen oder Lizenzprüfungen zu deaktivieren. Jeder Versuch des Auslesens stellt eine Verletzung des Urheberrechts dar.

3.3 Integritätsschutz und Systemabhängigkeiten:
Die Firmware verfügt über mehrstufige technische Maßnahmen zum Schutz der Softwareintegrität und zur Durchsetzung der Lizenzbedingungen. Diese Schutzmechanismen sind tief mit der internen Steuerungs- und Ablauf­logik der Software verknüpft.

Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass durch das Entfernen, Umgehen oder Manipulieren einzelner Schutzmechanismen (z.B. durch Cracks, Patches, Modifikationen oder Eingriffe in den Binär-Code) interne Systemabhängigkeiten gestört werden. Diese Abhängigkeiten sind für den Nutzer nicht transparent und werden im laufenden Betrieb zu unvorhersehbaren und nicht reproduzierbaren Fehlfunktionen führen.

3.4 Sicherheitsabschaltung bei Integritätsverletzung (Fail-Safe):
Die Software ist technisch so konzipiert, dass bei Erkennung von Manipulationen, Cracks oder modifiziertem Binärcode zum Schutz der angeschlossenen Peripherie und des Systems eine sofortige Sicherheitsabschaltung (Fail-Safe) eingeleitet wird. In diesem Zustand werden alle softwaregesteuerten Ausgänge, Relais und PWM-Kanäle unverzüglich in den inaktiven Ruhezustand (Not-Halt) versetzt und die Regellogik gestoppt.

Werden diese Sicherheits- und Integritätsroutinen durch Manipulationen ganz oder teilweise umgangen oder beschädigt, kann ein geordneter Not-Halt nicht mehr gewährleistet werden. Für undefinierte Zustände, Fehlsteuerungen oder Schäden, die daraus resultieren, dass manipulierte Versionen diesen internen Sicherheitsstopp außer Kraft setzen, übernimmt der Autor keinerlei Haftung. Eine manipulierte Softwareversion ist ausdrücklich nicht für den Betrieb an lebenden Systemen freigegeben.

3.5 Haftungsübergang bei Manipulation:
Mit dem Versuch, die Software auszulesen, zu manipulieren, den Lizenzschutz zu umgehen oder eine modifizierte Version einzusetzen, verlässt der Nutzer den bestimmungsgemäßen und vertraglich vereinbarten Nutzungsrahmen. Jegliche Haftung des Autors für Sach-, Vermögens- oder Folgeschäden, die im Zusammenhang mit einer derartigen unbefugten Manipulation oder dem Einsatz veränderter Firmware entstehen, ist ausgeschlossen.

3.6 Forensische Datenerfassung:
Ergänzend gelten für die Erhebung und Verarbeitung technischer Daten die Regelungen in Abschnitt 8 dieser Vereinbarung.

4.1 Status des Nutzers als Hersteller des Gesamtsystems: Der Nutzer erkennt an, dass durch die Kombination der ReefManager Firmware mit seiner individuellen Hardware (Mikrocontroller, Relaiskarten, Sensoren, Verkabelung) ein neues, eigenständiges technisches System entsteht. Der Nutzer agiert hierbei als Hersteller dieses Gesamtsystems. Die Verantwortung für die elektrische Sicherheit (VDE-Konformität), die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und die mechanische Absicherung liegt allein beim Nutzer.

4.2 Fachkunde und Installationsumgebung: Die Nutzung der Software setzt elektrotechnische und aquaristische Fachkenntnisse voraus. Der Nutzer ist verpflichtet:
a) Schutz vor Umgebungseinflüssen: Die Hardware so zu verbauen, dass sie vor für die Meerwasseraquaristik typischen Gefahren (hohe Luftfeuchtigkeit, Salzkriechen, Spritzwasser, Korrosion) geschützt ist. Schäden oder Fehlfunktionen der Software, die durch Kriechströme oder korrodierte Kontakte auf der Hardware entstehen, liegen im alleinigen Verantwortungsbereich des Nutzers.
b) Elektrische Trennung: Geeignete Maßnahmen zu treffen, um induktive Lasten (z.B. Motoren, Magnetventile) zu entstören, damit diese keine "Glitches" oder Abstürze im Mikrocontroller auslösen.

4.3 Update-Pflicht, Versionsstufen (Stable vs. DEV) und Prüfintervalle:
Keine Software ist vollkommen fehlerfrei. Die Weiterentwicklung der Firmware dient insbesondere dem Schließen von Sicherheitslücken, der Behebung von Softwarefehlern (Bugs) sowie der Verbesserung der Systemstabilität. Für den Betrieb gelten folgende verbindliche Vorgaben:

a) Verpflichtende Nutzung der neuesten „Stable“-Firmware und Sofort-Handlungspflicht:
Für den Produktivbetrieb an lebenden Aquarien ist ausschließlich die jeweils aktuellste, offiziell als „Stable“ (stabil) freigegebene Firmware-Version zugelassen.
- Reguläre Prüfpflicht: Der Nutzer ist verpflichtet, mindestens alle 7 Tage aktiv auf neuere Stable-Versionen zu prüfen und bereitgestellte Updates innerhalb von 7 Tagen einzuspielen.
- Sofortige Handlungspflicht bei In-App-/Dashboard-Warnungen: Zeigt die Benutzeroberfläche (Web-UI, App oder Statusanzeige) eine Benachrichtigung über einen bekannt gewordenen kritischen Softwarefehler, eine Sicherheitslücke oder eine dringende Update-Empfehlung an, verkürzt sich die angemessene Installationsfrist auf ein unverzügliches Handeln (spätestens innerhalb von 24 Stunden). Ist dem Nutzer ein sofortiges Einspielen des Updates nicht möglich, ist er verpflichtet, das System bzw. die vom Fehler potenziell betroffenen Aktoren (z. B. Dosierpumpen, Heizer) unverzüglich physisch außer Betrieb zu nehmen (vom Stromnetz/Aquarium zu trennen), bis das Update erfolgreich installiert wurde.
Gemäß § 327f Abs. 2 BGB sowie § 254 BGB haftet der Autor nicht für Schäden oder Fehlfunktionen, die darauf beruhen, dass der Nutzer ein bereitgestelltes Update oder eine angezeigte Warnmeldung ignoriert und das System entgegen dieser Warnung weiterbetrieben hat. b) Entwicklungs-, Test- und DEV-Versionen (Keine Freigabe für Produktivsysteme):
Firmware-Versionen, die als „DEV“, „Development“, „Alpha“, „Beta“, „RC“ (Release Candidate), „Nightly“ oder als Test-Build gekennzeichnet sind, stellen experimentelle Vorabversionen ausschließlich für Entwicklungs- und Testzwecke dar. Diese Versionen enthalten potenziell schwere, ungetestete Softwarefehler, Speicherlecks oder instabile Steuerungsroutinen.
DEV- und Testversionen sind ausdrücklich nicht für den Einsatz an produktiven, lebenden Aquariensystemen freigegeben und dürfen ausschließlich in isolierten Testumgebungen (ohne Verbindung zu Tieren oder Fördermedien) betrieben werden. Jeder Einsatz einer DEV- oder Testversion an einem lebenden Aquarium erfolgt zweckwidrig, auf alleiniges Risiko des Nutzers und schließt jegliche Gewährleistung sowie Haftung für Folgeschäden wegen groben Eigenverschuldens (§ 254 BGB) vollständig aus.

4.4 Sofortige Außerbetriebnahme, Cloud-Frühwarnsystem und Pflicht zum Notfall-Wasserwechsel (§ 254 BGB):
a) Nutzung der Frühwarn- und Alarmierungsfunktionen:
Die Software stellt integrierte Mechanismen zur Überwachung der Systemintegrität bereit (insbesondere automatische E-Mail-Berichte /Push-Benachrichtigungen bei Watchdog-Resets, System-Abstürzen, ATO-Notabschaltungen, Leckagen sowie serverseitige Offline-Warnungen bei ausbleibendem Heartbeat). Der Nutzer ist im Rahmen seiner Schadensvermeidungspflicht angehalten und verpflichtet, diese Benachrichtigungsfunktionen einzurichten und aktiviert zu lassen, um Fehlfunktionen, Systemstillstände oder Fehlsteuerungen zeitnah zu bemerken.

b) Schadensminderung durch Notfall-Wasserwechsel:
Kommt es infolge eines Systemfehlers, Hardwareausfalls oder eines Reboots zu einer unvorhergesehenen Überdosierung oder Fehlsteuerung von Aktoren, ist der Nutzer verpflichtet, unverzüglich das System vom Netz zu trennen und sofortige aquaristische Notfallmaßnahmen zur Schadensbegrenzung einzuleiten. Hierzu gehört insbesondere die Durchführung eines sofortigen, großzügigen Wasserwechsels (im Ernstfall bis zu 100 % des Wasservolumens) sowie der Einsatz geeigneter Adsorber oder Aktivkohle, um toxische Konzentrationen vor dem Eintritt irreversibler Schäden zu verdünnen.

c) Mitverschulden bei unterlassener Überwachung:
Unterlässt der Nutzer die Aktivierung der verfügbaren Frühwarn- und Offline-Alarme, ignoriert er gemeldete Systemereignisse oder verzögert er den erforderlichen Notfall-Wasserwechsel schuldhaft, beruht ein darauf folgender Schaden (insbesondere das Absterben des Tierbesatzes) auf einer groben Verletzung der gesetzlichen Schadensminderungspflicht (§ 254 Abs. 2 BGB). Der Anspruch auf Schadensersatz ist in diesem Fall auf denjenigen Schaden beschränkt, der auch bei unverzüglicher Durchführung des Wasserwechsels unvermeidbar entstanden wäre (z. B. reine Kosten des Wechselwassers und einzelner nicht zu rettender Tiere).

4.5 Hardware-Verantwortung für GPIO-Boot-Zustände und Pegelabsicherung:
Der Nutzer erkennt an, dass Mikrocontroller-Architekturen (wie z. B. der ESP32) während des Startvorgangs, bei Resets, Brownouts oder vor vollständiger Initialisierung der Firmware bauartbedingt undefinierte Signalzustände an den Ein-/Ausgängen aufweisen (hochohmiger Floating-Zustand, interne Pegelwechsel oder Glitches der Strapping-Pins). In diesen Phasen hat die Software technisch und physikalisch noch keine Kontrolle über die GPIO-Pins.

Es liegt in der alleinigen hardwaretechnischen Verantwortung des Nutzers, durch eine fachgerechte elektronische Beschaltung sicherzustellen, dass angeschlossene Verbraucher (insbesondere Pumpen, Ventile, Heizer oder Dosierer) bei solchen Reboots oder undefinierten Zuständen nicht ungewollt anlaufen. Hierzu ist der Nutzer verpflichtet:
a) Hardwareseitige Pegeldefinition: Alle kritischen GPIOs durch geeignete externe Widerstände (z. B. externe Pull-Down- oder Pull-Up-Widerstände je nach Ansteuerlogik) hardwareseitig so zu beschalten, dass angeschlossene Relais, MOSFETs oder Motortreiber im Ruhezustand und bei uninitialisiertem Controller zwingend im sicheren, inaktiven Zustand verbleiben.
b) Eigensichere Schaltlogik: Vorzugsweise hardwareseitig stromlos geschlossene Systeme bzw. invertierte Logiken mit definierter Abschaltruhe zu wählen.
c) Prüfung des Reboot-Verhaltens: Vor dem Produktiveinsatz am Aquarium im Rahmen von Trockentests explizit zu überprüfen, ob Verbraucher bei einem provozierten Reset, Neustart oder Spannungsabfall des Mikrocontrollers kurzzeitig oder dauerhaft anlaufen.

Jegliche Fehlfunktionen, ungewollte Schaltvorgänge oder Schäden am Aquarium, die darauf beruhen, dass Verbraucher infolge schwebender Ein-/Ausgänge (Floating Pins), systembedingter Boot-Pegel des Mikrocontrollers oder fehlender externer Pull-Widerstände aktiviert wurden, sind ausschließlich Mängel des vom Nutzer konstruierten Hardware-Aufbaus und begründen keinerlei Haftung oder Mängelansprüche gegenüber dem Autor der Software.

4.6 Sensorik, Signalverarbeitung und Ausschluss von Messgenauigkeit:
Die Software liest lediglich analoge oder digitale Rohsignale der vom Nutzer gewählten und angeschlossenen Sensoren (z. B. für pH-Wert, Leitwert/Salinität, Redox-Potential, Temperatur, optische Füllstände) ein. Dem Nutzer ist bekannt, dass die Genauigkeit und Verlässlichkeit dieser Werte von Faktoren abhängt, auf die die Software keinen Einfluss hat. Hierzu zählen insbesondere:
a) die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), Schirmung und Leitungsführung am Aquarium,
b) das Vorhandensein bzw. Fehlen einer zwingend erforderlichen galvanischen Trennung (Isolierung) der Messsonden gegenüber dem Aquarienwasser und anderen Verbrauchern,
c) Hardware-Toleranzen und Nicht-Linearitäten der verwendeten Analog-Digital-Wandler (ADC),
d) elektrochemische Prozesse, Verschleiß, Biofilmbildung, Verschmutzung und Alterung der Sonden.
Die von der Software angezeigten Werte stellen keine geeichten Messungen, sondern rein unverbindliche Richt- und Indikatorwerte dar. Der Autor übernimmt keinerlei Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit, Genauigkeit, Fehlerfreiheit oder Drift-Stabilität der angezeigten Messwerte.

5. GEWÄHRLEISTUNG UND BESCHAFFENHEITSVEREINBARUNG

5.1 Vereinbarte Beschaffenheit (Soll-Zustand): Die Parteien vereinbaren als Soll-Beschaffenheit der Software den Status einer "Experimental-Software für DIY-Projekte". Es wird explizit vereinbart, dass die Software aufgrund der extremen Varianz an Hardware-Kombinationen nicht frei von Fehlern sein kann. Das Auftreten von Softwarefehlern ("Bugs") stellt bei dieser Art von Software keinen Mangel im juristischen Sinne dar, sondern ist ein systemimmanenter Bestandteil der vereinbarten Beschaffenheit.

5.2 Rechte bei Mängeln (bei entgeltlicher Überlassung): Sofern die Software gegen Entgelt überlassen wurde, gelten die gesetzlichen Mängelgewährleistungsrechte mit folgenden Einschränkungen:
a) Der Autor ist berechtigt, Mängelbeseitigung nach seiner Wahl durch Bereitstellung eines Updates (Patch) oder durch Aufzeigen einer Umgehungslösung (Workaround) zu erbringen.

5.3 Ausschluss bei Manipulation: Jegliche Gewährleistungsansprüche erlöschen sofort und unwiderruflich, wenn der Nutzer oder Dritte Änderungen an der Software vornehmen, den Binär-Code modifizieren oder die Software in einer Hardware-Umgebung einsetzen, die nicht den Spezifikationen entspricht (vgl. Abschnitt 3).

5.4 Lebensdauer der Software:
Die "Lifetime"-Lizenz bezieht sich auf die Lebensdauer der Hardware-Komponente oder der Software-Version, nicht auf die Lebenszeit des Autors oder die Dauer des Geschäftsbetriebs.

6. HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG

6.1 Unbeschränkte Haftung:
Der Autor haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für Schäden, die von der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz umfasst werden, sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

6.2 Haftung bei Verletzung von Kardinalpflichten:
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Autor nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Kardinalpflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf.
In diesen Fällen ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Als vertragstypisch vorhersehbarer Schaden gilt hierbei ausschließlich der typische Wiederbeschaffungswert eines herkömmlichen privaten Standard-Hobbybesatzes (gängige Nachzuchten, Einsteiger-Frags und kleinformatige Korallenableger des regulären Fachhandels bzw. privaten Ablegermarktes). Auf Basis dieser vereinbarten Zweckbestimmung ist die Haftung für Sachschäden bei einfacher Fahrlässigkeit der Höhe nach auf einen Höchstbetrag von 1.000,00 EUR je Schadensfall beschränkt.

Ausgeschlossen von der Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit sind Schäden, die diese Höchstgrenze übersteigen, insbesondere Schäden an seltenem Sammler- oder Sonderbesatz (z. B. Signature-Korallen), ausgewachsenen Mutterstöcken, empfindlichen Wildfängen sowie Liebhaberwerte. Da die Software für derartige hochwertige Bestände gemäß Ziffer 1.6 nicht freigegeben ist, ist das Eintreten solcher Schäden für den Autor bei Vertragsschluss weder vorhersehbar noch vertragstypisch.

6.3 Bestimmungsgemäßer Einsatz und Mitverschulden:
Da die Software für den Betrieb auf vom Nutzer selbst zusammengestellter Hardware (DIY) bestimmt ist, obliegt dem Nutzer die Pflicht zur Schadensvermeidung und Schadensminderung (§ 254 BGB). Der Nutzer ist verpflichtet, kritische Aktoren (wie Heizer, Nachfüllanlagen oder Dosierpumpen) durch unabhängige, hardwarebasierte Sicherheitsmechanismen (z. B. mechanische Thermostate, Schwimmerventile, Pegelbegrenzer) so abzusichern, dass ein Software- oder Relaisfehler zu keinem unkontrollierten Zustand führen kann. Schäden, die durch das Unterlassen solcher marktüblichen Schutzvorkehrungen entstehen, unterfallen dem überwiegenden Mitverschulden des Nutzers.

6.4 Haftung bei unentgeltlicher Nutzung / Beta-Versionen:
Soweit die Software dem Nutzer unentgeltlich (z. B. als Freeware, Test- oder Beta-Version) überlassen wird, haftet der Autor abweichend von den vorstehenden Regelungen nach den gesetzlichen Vorschriften der Schenkung und Leihe (§§ 521, 523, 599, 600 BGB) ausschließlich für Vorsatz und arglistig verschwiegene Mängel.

6.5 Risikoverteilung, keine Versicherungswirkung und Pflicht zur Eigenabsicherung:
Die Parteien sind sich der Tatsache bewusst, dass zwischen dem geringen Entgelt für die Nutzungslizenz der Software und dem potenziellen Sachwert eines Aquariensystems samt Besatz ein erhebliches wirtschaftliches Missverhältnis bestehen kann. Die Bereitstellung der Software beinhaltet daher ausdrücklich keine Risikoübernahme, Haftungsfreistellung oder Versicherung für die an die Steuerung angeschlossenen Sachwerte oder lebenden Organismen.

Der Nutzer ist im Rahmen seiner Schadensminderungspflicht (§ 254 BGB) verpflichtet, dieses wirtschaftliche und betriebliche Risiko eigenverantwortlich abzusichern. Dies hat zu erfolgen durch:
a) die Implementierung softwareunabhängiger, technischer Redundanzen und Notabschaltungen (z. B. autarke Hardware-Thermostate, mechanische Schwimmer, redundante Messketten), die ein Versagen der Steuerung abfangen können,
b) den Abschluss geeigneter Sach- bzw. Haushaltsversicherungen für etwaige Sach- und Wasserschäden,
c) engmaschige manuelle Kontrollintervalle.

Schäden, die darauf beruhen, dass der Nutzer wertvolle Aquariensysteme ohne solche zumutbaren, marktüblichen und unabhängigen Schutzvorkehrungen ausschließlich auf Basis der DIY-Software betrieben hat, unterfallen dem überwiegenden Mitverschulden des Nutzers und schließen die Zurechnung des Schadens zur Software aus.

7. VERTRAGSLAUFZEIT UND KÜNDIGUNG

7.1 Laufzeit: Das Nutzungsrecht wird auf unbestimmte Zeit gewährt, solange der Nutzer die Lizenzbedingungen einhält.

7.2 Außerordentliche Kündigung / Lizenzentzug:
Der Autor ist berechtigt, die Nutzungslizenz aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung zu kündigen und den Zugang zu Updates, Online-Diensten sowie lizenzpflichtigen Funktionen zu sperren.

Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:

  • nachweisbar ist, dass der Nutzer die Software missbräuchlich verwendet, um gezielt Fehlfunktionen zu provozieren, Sicherheitslücken unbefugt auszunutzen oder dem Autor vorsätzlich Schaden zuzufügen;
  • der Nutzer gegen das Verbot des Reverse Engineerings, Dumpings oder der Dekompilierung (Abschnitt 3) verstößt;
  • der Nutzer manipulierte Firmware-Versionen, Cracks oder Lizenzumgehungen nutzt, veröffentlicht oder an Dritte weitergibt.

Mit Wirksamwerden der Kündigung erlischt das Nutzungsrecht an der Software vollständig. Der Nutzer ist in diesem Fall verpflichtet, den Betrieb der Software am Aquarium unverzüglich einzustellen und die Firmware von der Hardware zu entfernen.

7.3 Rechtsmissbrauch und vorsätzliche Schadensverursachung:
Macht der Nutzer Ansprüche geltend, die auf einer von ihm selbst vorsätzlich herbeigeführten oder provozierten Fehlfunktion beruhen (z. B. durch gezielte Manipulation des Codes, vorsätzliche Überlastung oder Missachtung elementarer Sicherheitsvorgaben, um Schadensersatzansprüche zu konstruieren), sind jegliche Gewährleistungs- und Haftungsansprüche wegen Rechtsmissbrauchs (§ 242 BGB) ausgeschlossen.

Der Autor behält sich in solchen Fällen die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen nach den gesetzlichen Vorschriften (insbesondere wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gemäß § 826 BGB sowie Erstattung der Kosten der Rechtsverteidigung und Beweissicherung) ausdrücklich vor.

7.4 Einstellung des Geschäftsbetriebs / End of Life (EOL):
Der Autor behält sich das Recht vor, den Vertrieb, die Weiterentwicklung und den Support der Software jederzeit aus wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen einzustellen ("End of Life").

Im Falle einer Einstellung des Projekts gilt Folgendes:

  • Keine Update-Pflicht: Es besteht ab dem Zeitpunkt der Einstellung kein Anspruch mehr auf Fehlerbehebungen (Patches), Sicherheitsupdates oder Funktionserweiterungen.
  • Keine Cloud-Dienste: Sofern die Software Cloud-Dienste oder externe Server zur Lizenzprüfung nutzt, besteht kein Anspruch auf deren Fortbestand. Der Autor wird sich bemühen, eine Offline-Lösung bereitzustellen, schuldet dies jedoch nicht. Grundsätzlich ist die Software zum jetzigen Zeitpunkt vollständig weiter nutzbar.
  • Bestandsschutz: Die bereits auf der Hardware des Nutzers installierte und aktivierte Software darf weitergenutzt werden ("As-Is"-Zustand). Das Risiko für den Weiterbetrieb ohne Sicherheitsupdates liegt allein beim Nutzer.
  • Ausschluss von Rückforderungen: Die Einstellung des Projekts begründet keinen Anspruch auf Rückzahlung des Lizenzpreises, da die Lizenzgebühr die Nutzung bis zum Zeitpunkt der Einstellung abgegolten hat.
8. DATENSCHUTZ, TELEMETRIE UND LIZENZPRÜFUNG

8.1 Datenkategorien und Zweckbindung:
Die ReefManager Firmware verarbeitet im Rahmen der Lizenzprüfung und des Schutzes vor unbefugter Nutzung ausschließlich technische Metadaten, die für den Betrieb und die Absicherung der Software erforderlich sind. Hierzu zählen insbesondere Kategorien technischer Identifikations- und Nutzungsdaten, wie z.B.:

  • Geräte- und Firmware-Identifikatoren
  • Netzwerk- und Verbindungsmetadaten
  • Integritäts- und Statusinformationen der Software

Eine Verarbeitung von Inhaltsdaten, personenbezogenen Kommunikationsinhalten oder sonstigen sensiblen Daten findet nicht statt.

Eine standortbezogene Auswertung, Profilbildung, Nachverfolgung von Bewegungen oder sonstiges Tracking des Nutzers findet nicht statt. Die erhobenen Netzwerk- und Verbindungsmetadaten werden ausschließlich punktuell zur technischen Lizenzprüfung verwendet und nicht dauerhaft zu einem Nutzungsprofil zusammengeführt.

Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zu folgenden Zwecken:

  • Durchführung und Aufrechterhaltung der Lizenzprüfung
  • Erkennung und Abwehr von Manipulations- oder Umgehungsversuchen
  • Sicherstellung der Funktions- und Betriebssicherheit der Software

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am Schutz des geistigen Eigentums).

8.2 Erhöhte Protokollierung bei Integritätsverletzungen:
Wird ein schwerwiegender Verstoß gegen die Softwareintegrität (z.B. Manipulations- oder Umgehungsversuch) erkannt, kann eine erweiterte Protokollierung technischer Metadaten erfolgen, soweit dies zur Beweissicherung und Rechtsverfolgung erforderlich ist.

Diese Daten werden nicht für andere Zwecke verwendet und nicht an unbeteiligte Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist zur Durchsetzung rechtlicher Ansprüche erforderlich.

8.3 Speicherdauer:
Die verarbeiteten Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die genannten Zwecke erforderlich ist, maximal jedoch für einen Zeitraum von 12 Monaten ab Erhebung, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder anhängige Rechtsverfahren eine längere Speicherung erfordern.

8.4 Rechte der betroffenen Person:
Der Nutzer hat im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben jederzeit das Recht auf:

  • Auskunft über die verarbeiteten personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO)
  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
  • Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung (Art. 17, 18 DSGVO)
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben (Art. 21 DSGVO)

Soweit die Datenverarbeitung zur Vertragserfüllung oder zum Schutz des geistigen Eigentums erforderlich ist, kann die Ausübung dieser Rechte im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben eingeschränkt sein.

9. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

9.1 Schriftform: Änderungen oder Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.

9.2 Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

9.3 Gerichtsstand: Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Autors. Dasselbe gilt, wenn der Nutzer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.

9.4 Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.

9.5 Vertragssprache und maßgebliche Fassung:
Die Vertragssprache ist Deutsch. Soweit dem Nutzer diese Vereinbarung in einer anderen Sprache (insbesondere Englisch) zur Verfügung gestellt wird, dient dies lediglich dem besseren Verständnis. Im Falle von Abweichungen, Unstimmigkeiten oder Auslegungsfragen zwischen der deutschen und der fremdsprachigen Fassung ist ausschließlich die deutsche Fassung verbindlich und maßgeblich.

German original available: You can switch back to the authoritative German original version using the button above or click here to display the German text.

License Agreement (English Version)

1. SUBJECT MATTER OF THE CONTRACT AND DIY NATURE

1.1 Subject Matter:
The subject matter of this agreement is the licensing of the ReefManager firmware (hereinafter "the Software") for use on compatible hardware procured and assembled by the user (in particular ESP32-based microcontroller systems). The author exclusively provides the Software; the hardware, its selection, assembly, wiring, and operation are not part of this contract.

1.2 Control Software with Flexible Hardware Mapping:
The Software is a universal control and automation platform that allows the user to freely map and logically link various actuators and loads (e.g., pumps, servos, LED lights, relays) to available hardware resources (pins, PWM channels, timers, LEDC units, etc.).

The specific allocation of these resources is carried out entirely by the user. Individual functions may share hardware resources (e.g., shared timers, PWM or LEDC channels), provided this is supported by the underlying microcontroller architecture.

1.3 High Complexity due to On-the-Fly Configuration:
The distinctive feature of this Software lies in its ability to reconfigure hardware resources at runtime ("on-the-fly"). The user acknowledges that the author manages a level of technical complexity that far exceeds standardized control units in order to provide maximum DIY freedom.
Due to this extreme program complexity and the virtually infinite number of combination options, it is agreed that complete freedom from errors (bug-free operation) is technically impossible and therefore not owed. Potential software errors are considered an inherent part of the agreed "DIY nature" of the Software.

Due to the vast number of possible combinations of hardware, pin assignments, timer usage, signal types (PWM, servo, digital, analog), and logical links, it is technically impossible for the author to pre-test or validate every conceivable configuration.

1.4 Development and Testing Status:
Although the Software is developed with great diligence and tested internally, it is in an ongoing state of development and optimization. In particular, complex or atypical hardware assignments may lead to software bugs, timing deviations, resource conflicts, or unstable system states that cannot be ruled out.

1.5 No Warranty for Individual Hardware Configurations:
The author assumes no warranty or guarantee that the Software will operate without errors or adverse side effects in combination with the specific hardware assembly, pinout, resource allocation, or peripherals selected by the user. The risk arising from the individual configuration rests solely with the user.

1.6 Intended Use, Operational Limits, and Demonstration Systems:
The Software is intended solely for private use on ordinary hobby and experimental aquariums with standard livestock. The Software is expressly neither approved nor technically designed for:
a) commercial use, professional breeding, holding, or retail facilities,
b) systems of high financial value, in particular aquariums housing rare, high-priced collector livestock (e.g., signature corals, rare wild-caught specimens, showpieces),
c) use as a sole fail-safe device on life-support systems without independent monitoring.

Notice Regarding Public Demonstrations and Developer Systems:
Insofar as the author demonstrates the use of the Software on larger display tanks or demanding setups in videos (e.g., on YouTube), photographs, or other media, such setups constitute personal, experimental endurance tests and developer environments operated at the author's own risk. Such demonstrations expressly do not constitute a warranty of characteristics, an approval for the user, nor an extension of the licensed intended use. Any use on comparable systems by the user is contrary to the intended purpose and occurs entirely at the user's sole risk.

2. DUE DILIGENCE OBLIGATIONS FOR VALIDATION AND TERMS OF USE

2.1 Mandatory Validation Prior to Productive Use:
Because the user configures hardware mapping, resource utilization, and control logic independently, the user is obligated to thoroughly test and validate every function before deploying the system on a living aquarium.

This includes in particular:

a) Dry Runs:
All connected loads (pumps, LEDs, servos, relays, etc.) must initially be tested without connection to the aquarium and without pumping media in order to rule out misallocations, unintended activations, or resource conflicts.

b) Calibration and Physical Verification:
Dosing pumps and comparable actuators must be calibrated. The volume actually dispensed must be physically measured and verified before being put into operation on the aquarium.

c) Functional and Interaction Testing:
The complete configuration must be tested under realistic operating conditions. In particular, it must be verified whether concurrently used functions (e.g., PWM and LED control, servo operation, time-critical routines) perform as intended without mutual interference.

d) Sizing of Reservoir Containers (Volume Limitation):
The user is obligated to physically size dosing and top-off reservoirs (e.g., for RO/DI water, Balling salts, trace elements, or chemicals) such that even in the event of continuous, unintended pump operation (e.g., caused by a stuck relay, sensor defect, or software crash), the maximum total volume dispensed cannot cause toxic overdosing, critical salinity drops, or tank overflow.

e) Duty of Hardware Redundancy for Larger Volumes:
If reservoir containers are used whose contents could cause damage to the aquarium system if fully discharged, the user is obligated to install independent, non-software-controlled safety mechanisms (e.g., mechanical float valves, hardware level cut-offs, siphon breaks, mechanical thermostats) in a redundant manner. Failure to implement these physical safeguards constitutes gross contributory negligence (Section 254 of the German Civil Code - BGB) on the part of the user.

f) Duties Regarding Sensor-Based Measurements and Automations:
The user is obligated not to rely on measured sensor values as absolutely accurate without verification. The user must strictly adhere to the following control and safety measures:
- Regular Reference Measurements: All sensor readings must be cross-checked at frequent, regular intervals using independent, manual testing methods (e.g., chemical drop tests, certified reference solutions, standalone handheld meters). Reliance on displayed values is permissible only within the tolerance margins established during these reference checks.
- Analysis of Measurement Curves and Trends: The user is required to actively inspect temporal measurement curves and trend graphs for implausible spikes, noise, or creeping drift in order to detect probe defects or calibration errors early.
- Safeguarding Sensor-Based Automations: Where automatic controls are executed based on sensor values (e.g., CO2 injection via pH, mineral dosing via conductivity/salinity, heating/cooling via temperature), the user is obligated to cap these processes using software-independent time limits (e.g., maximum dosing time per interval) or physical boundaries so that an erroneous sensor reading cannot result in dangerous over- or under-dosing.
Automated switching operations or dosing routines executed blindly by the user without these plausibility safeguards on the basis of uncalibrated or unverified sensor values occur at the user's sole risk and establish predominant contributory negligence (Section 254 BGB). g) Network and Reconnection Stress Testing:
Because microcontrollers may experience blocking tasks during network dropouts or infrastructure congestion, the user is obligated to simulate the system's behavior during network disruptions prior to productive deployment. This specifically includes deliberately powering off and rebooting the Wi-Fi router, provoking signal loss, and testing reconnection to the home network infrastructure. The user must verify that control and dosing routines continue to operate autonomously and without actuators hanging in an active state even during a complete network outage. h) Specific Safety Requirements for Temperature Control (Heating & Cooling):
The ReefManager serves as a comfort and safety temperature controller. Only use CE-certified aquarium heaters equipped with their own integrated thermostat (thermal cut-out / overheat protection) on the heater outputs. Set the heater's internal thermostat approximately 1–2 °C above the desired target temperature of the ReefManager. This ensures that an independent mechanical safety shut-off (two-fault safety principle) remains effective in the unlikely event of a relay failure or system malfunction.
Always position the temperature probe in well-circulated areas of the aquarium or sump and never in the immediate vicinity of the heating element or chiller outlet in order to rule out thermal short-circuits, measurement errors, and uncontrolled switching cycles. i) Specific Safety Requirements for Dosing Pumps and Semiconductor Switching Stages (MOSFETs):
The user acknowledges that electronic switching components (in particular transistors and MOSFETs), in the event of electrical, thermal, or mechanical overload, inherently almost without exception fail into a permanent short-circuit state (complete die breakdown / latching closed between drain and source). In the event of such a semiconductor failure, the connected actuator remains permanently energized, and the Software technically and physically has no means of interrupting this state or breaking the circuit.
When connecting dosing pumps and DC motors, the user is therefore strictly obligated to implement the following protective measures on the hardware level:
- Flyback Diodes: On all inductive DC loads (in particular motors of peristaltic/dosing pumps and solenoid valves), an appropriate flyback diode (preferably fast Schottky diodes such as SS14, 1N5819 or standard diodes like 1N4007) must be installed anti-parallel directly across the terminals to dissipate destructive inductive voltage spikes during shut-off.
- True Logic-Level Switching (3.3V Compatibility): Only designated logic-level MOSFETs (e.g., AO3400, IRLZ44N) that fully saturate at a 3.3 V gate voltage may be used for direct microcontroller operation. The use of unsuitable standard MOSFETs (such as the IRFZ44N) causes operation in the linear region, severe overheating, and provoked semiconductor short-circuits.
- Stall Current Protection & Rating: Driver stages must be rated for at least 5 to 10 times the nominal motor current to absorb the stall current during hose jams without damage. Additional self-resetting fuses (PTC / PolySwitch) in the power lines are strongly recommended.
- Recommended Serial Hardware Redundancy (Dual-Transistor Safeguard): For critical dosing fluids (e.g., Balling salts, trace elements, acids/bases), the user is strongly advised to connect two MOSFETs in series (serial hardware redundancy) or to utilize a combination of a MOSFET and an upstream master safety relay. This ensures that if one semiconductor burns out unnoticed, the second switching element will still reliably interrupt the circuit.
Any damages resulting from a dosing pump continuously discharging fluids into the aquarium due to a shorted, overheated, or insufficiently suppressed transistor constitute defects in the hardware assembly constructed by the user and establish sole contributory negligence (Section 254 BGB).

2.2 Mandatory Minimum 7-Day Validation and Burn-In Period:
Upon initial deployment, following fundamental hardware modifications, or after major configuration changes, a closely monitored test operation of at least 7 consecutive days must be conducted. During this burn-in period, the user must manually verify all switching times, dosing cycles, and sensor readings multiple times daily for plausibility and stability. The system may not be operated unattended for extended periods until this 7-day trial period has passed completely without faults or errors.

2.3 Scope of License:
The user receives a simple, non-exclusive license for private use of the Software on the specific hardware unit on which the Software was originally installed.

2.4 Prohibition of Tampering:
It is prohibited to decompile, disassemble, reverse engineer, or extract ("dump") the binary code of the Software from the hardware or from update binaries. Copyright notices must not be removed.

2.5 Commercial Use:
Any commercial use of the Software—in particular in connection with commercial services, trade, aquarium maintenance, or commercial breeding facilities—is expressly prohibited without a separate written license agreement.

2.6 Physical Presence for Updates and Safeguards for Remote Operation:
a) Mandatory Physical Presence for Updates and Configuration: Flashing firmware updates, altering pin assignments, and making profound changes to the control logic may only be performed with the user physically present on-site and maintaining direct visual oversight of the aquarium. Executing updates or structural reconfigurations remotely or during absence is strictly prohibited.

b) Target Dosing for Manual Remote Access: When accessing the system remotely (e.g., via the web interface outside the local network), starting pumps or loads via unbounded continuous switching ("free on/off toggling") is prohibited. Manual activations from remote locations must exclusively be triggered via volume- or time-limited target commands (e.g., "dose exactly 10 ml" or "activate for a maximum of 15 seconds with automatic shut-off"). This prevents a load from remaining in an unintended, continuous operating state due to a lost connection, network latency, or browser crash.

3. COPYRIGHT, LICENSE PROTECTION, AND INTELLECTUAL PROPERTY

3.1 Separation of Hardware Ownership and Software License:
The user owns the physical hardware (ESP32 controller, circuit boards, peripherals). However, the user acquires no ownership rights whatsoever in the firmware (software, binaries, algorithms) installed by the author (Christian Kitzel). The author merely grants the user a simple, non-exclusive, perpetual right of use to the Software and updates designated for it. This right is strictly tied to the physical hardware unit (Chip ID / MAC address) onto which the Software was originally flashed ("hardware binding"). Transferring the Software to other hardware units is prohibited.

3.2 Prohibition of Extraction and Reverse Engineering:
Although the hardware is the property of the user, it is strictly prohibited to extract ("dump") the copyright-protected firmware from the microcontroller memory or update binaries, or to decompile, disassemble, or reverse engineer it. The user undertakes not to take any technical measures to extract the binary code, bypass copy protection mechanisms, or disable license verification routines. Any attempted extraction constitutes an infringement of copyright.

3.3 Integrity Protection and System Dependencies:
The firmware features multi-tiered technical measures to protect software integrity and enforce license conditions. These protective mechanisms are deeply integrated with the internal control and operational logic of the Software.

The user acknowledges that removing, bypassing, or manipulating individual protection mechanisms (e.g., via cracks, patches, modifications, or interventions in the binary code) disrupts internal system dependencies. These dependencies are not transparent to the user and will lead to unpredictable and non-reproducible malfunctions during operation.

3.4 Fail-Safe Shutdown upon Integrity Violations:
The Software is technically engineered to initiate an immediate safety shutdown (Fail-Safe) upon detecting tampering, cracks, or modified binary code in order to protect connected peripherals and the system. In this state, all software-controlled outputs, relays, and PWM channels are immediately switched to an inactive idle state (emergency stop) and the control logic is halted.

If these safety and integrity routines are partially or wholly bypassed or compromised through tampering, an orderly emergency stop can no longer be guaranteed. The author accepts no liability for undefined states, faulty control signals, or damage resulting from modified versions overriding this internal safety shutdown. A manipulated software version is expressly not approved for operation on living systems.

3.5 Transfer of Liability upon Manipulation:
Any attempt to dump, manipulate, bypass license protections, or operate a modified version of the Software constitutes an abandonment of the intended and contractually agreed scope of use. Any liability of the author for property damage, financial loss, or consequential damages arising in connection with such unauthorized tampering or the use of modified firmware is excluded.

3.6 Forensic Data Logging:
The collection and processing of technical data are additionally governed by the provisions set forth in Section 8 of this agreement.

4. USER OBLIGATIONS, HARDWARE RESPONSIBILITY, AND SYSTEM INTEGRATION

4.1 Status of the User as Manufacturer of the Overall System:
The user acknowledges that by combining the ReefManager firmware with their individual hardware (microcontroller, relay boards, sensors, wiring), a new, independent technical system is created. The user acts as the manufacturer of this overall system. Responsibility for electrical safety (e.g., VDE compliance), electromagnetic compatibility (EMC), and mechanical safeguarding rests solely with the user.

4.2 Expertise and Installation Environment:
The use of the Software requires electrical and aquaristic technical knowledge. The user is obligated to:
a) Protection against environmental influences: Install the hardware in a manner that protects it against hazards typical of marine aquariums (high humidity, salt creep, splashing water, corrosion). Damage or malfunctions of the Software resulting from stray currents or corroded contacts on the hardware fall within the sole responsibility of the user.
b) Electrical isolation: Implement suitable measures to suppress inductive loads (e.g., motors, solenoid valves) to prevent them from causing "glitches" or system crashes in the microcontroller.

4.3 Duty to Update, Release Tiers (Stable vs. DEV), and Inspection Intervals:
No software is entirely free of bugs. The continuous development of the firmware serves in particular to patch security vulnerabilities, resolve software errors (bugs), and enhance system stability. The following mandatory requirements apply to operation:

a) Mandatory Use of Latest "Stable" Firmware and Immediate Action Duty:
For productive operation on living aquariums, exclusively the most recent firmware version officially designated as "Stable" is authorized.
- Regular Inspection Duty: The user is obligated to actively check for newer Stable versions at least once every 7 days and to install provided updates within 7 days.
- Immediate Action Duty upon In-App / Dashboard Alerts: If the user interface (web UI, app, or status screen) displays a notification regarding an identified critical software bug, security vulnerability, or urgent update recommendation, the reasonable installation grace period is reduced to immediate action (at the latest within 24 hours). If the user is unable to install the update immediately, the user is strictly obligated to physically decommission the system or the actuators potentially affected by the bug (e.g., dosing pumps, heaters) by disconnecting them from power/the aquarium immediately until the update has been successfully applied.
Pursuant to Section 327f (2) and Section 254 of the German Civil Code (BGB), the author shall not be liable for damages or malfunctions resulting from the user ignoring an update or an active on-screen warning and continuing to operate the system in disregard of such notice. b) Development, Beta, and DEV Versions (Not Approved for Productive Systems):
Firmware versions designated as "DEV", "Development", "Alpha", "Beta", "RC" (Release Candidate), "Nightly", or as test builds constitute experimental pre-releases intended solely for development and testing purposes. These builds potentially contain severe, unverified software bugs, memory leaks, or unstable control routines.
DEV and pre-release versions are expressly not approved for operation on productive, living aquarium systems and may only be operated in isolated test environments (without connection to live animals or fluid media). Any deployment of a DEV or test version on a living aquarium constitutes misuse, occurs entirely at the user's sole risk, and completely excludes all warranty and liability for consequential damages due to gross contributory negligence (Section 254 BGB).

4.4 Immediate Decommissioning, Cloud Early-Warning System, and Duty to Perform Emergency Water Changes (Section 254 BGB):
a) Utilization of Early-Warning and Alerting Functions:
The Software provides integrated mechanisms for monitoring system integrity (in particular automated email notifications upon watchdog resets, system crashes, ATO emergency shut-offs, leaks, and server-side offline alerts upon missing heartbeats). As part of their duty to prevent and mitigate damages, the user is urged and obligated to configure and maintain these alerting features in an active state in order to detect malfunctions, system outages, or unintended actuator controls promptly.

b) Mitigation of Damages via Emergency Water Change:
If an unintended overdose or actuator malfunction occurs as a result of a system error, hardware failure, or reboot, the user is strictly obligated to disconnect the system from the power grid immediately and execute prompt aquaristic emergency countermeasures. This specifically includes performing an immediate, substantial water change (in critical cases up to 100% of the water volume) as well as employing suitable chemical adsorbents or activated carbon in order to dilute toxic concentrations before irreversible damage occurs.

c) Contributory Negligence in Case of Omitted Monitoring:
If the user neglects to enable the available early-warning and offline alerts, ignores notified system events, or culpably delays the necessary emergency water change, any subsequent damage (in particular the death of livestock) shall be deemed to result from a gross violation of the statutory duty to mitigate damages (Section 254 (2) of the German Civil Code - BGB). Any potential claim for damages shall in this case be strictly limited to the unavoidable costs that would have arisen even with an immediate water change (e.g., pure costs of salt/water replacement and individual, non-salvageable organisms).

4.5 Hardware Responsibility for GPIO Boot States and Signal Level Safeguards:
The user acknowledges that microcontroller architectures (such as the ESP32) inherently exhibit undefined signal states at their inputs/outputs during boot sequences, resets, brownouts, or prior to full firmware initialization (high-impedance floating state, internal level toggling, or glitches on strapping pins). In these phases, the Software technically and physically has no control over the GPIO pins.

It is the sole hardware-technical responsibility of the user to ensure, through proper electronic circuitry, that connected loads (in particular pumps, valves, heaters, or dosing pumps) do not start up inadvertently during such reboots or undefined states. For this purpose, the user is obligated to:
a) Hardware-based signal level definition: Secure all critical GPIOs using appropriate external resistors (e.g., external pull-down or pull-up resistors, depending on the switching logic) so that connected relays, MOSFETs, or motor drivers remain strictly in a safe, inactive state when idle and when the controller is uninitialized.
b) Failsafe switching logic: Preferably select hardware-side normally closed systems or inverted logic with defined idle deactivation.
c) Verification of reboot behavior: Explicitly verify during dry runs prior to deployment on the aquarium whether loads briefly or permanently activate during a provoked reset, reboot, or voltage drop of the microcontroller.

Any malfunctions, unintended switching actions, or damage to the aquarium resulting from loads being activated due to floating inputs/outputs, inherent microcontroller boot levels, or missing external pull resistors constitute exclusively defects in the hardware assembly constructed by the user and establish no liability or warranty claims against the author of the Software.

4.6 Sensors, Signal Processing, and Exclusion of Measurement Accuracy:
The Software merely reads raw analog or digital signals from the sensors selected and connected by the user (e.g., for pH, conductivity/salinity, redox potential, temperature, optical liquid levels). The user is aware that the accuracy and reliability of these values depend on factors beyond the control of the Software. These include in particular:
a) electromagnetic compatibility (EMC), shielding, and cable routing around the aquarium,
b) the presence or absence of mandatory galvanic isolation of measuring probes from the aquarium water and other electrical appliances,
c) hardware tolerances and non-linearities of the analog-to-digital converters (ADC) used,
d) electrochemical processes, wear, biofilm formation, fouling, and aging of the probes.
The values displayed by the Software do not represent calibrated measurements, but purely non-binding guide and indicator values. The author provides no guarantee or warranty for the correctness, accuracy, freedom from errors, or drift stability of the displayed measurement values.

5. WARRANTY AND AGREED SPECIFICATIONS

5.1 Agreed Specifications (Target State):
The parties agree that the target state of the Software is that of an "experimental software for DIY projects". It is explicitly agreed that the Software cannot be free of bugs due to the extreme variance of hardware combinations. The occurrence of software bugs does not constitute a defect in the legal sense for this type of software, but is an inherent part of the agreed specifications.

5.2 Rights in Case of Defects (for Remunerated Licensing):
Insofar as the Software was transferred for remuneration, statutory warranty rights apply subject to the following limitations:
a) The author is entitled to effect cure (remedy of defects) at his discretion by providing an update (patch) or by demonstrating a workaround solution.

5.3 Exclusion in Case of Tampering:
Any warranty claims expire immediately and irrevocably if the user or third parties make changes to the Software, modify the binary code, or operate the Software in a hardware environment that does not meet the specifications (cf. Section 3).

5.4 Lifespan of the Software:
The "lifetime" license refers to the operational life of the hardware component or software version, not to the lifetime of the author or the duration of business operations.

6. LIMITATION OF LIABILITY

6.1 Unlimited Liability:
The author is liable without limitation for damages arising from injury to life, body, or health based on an intentional or negligent breach of duty, as well as for damages covered by the German Product Liability Act (Produkthaftungsgesetz), and for intent and gross negligence.

6.2 Liability for Breach of Cardinal Duties:
In cases of slight negligence, the author shall only be liable for the breach of an essential contractual duty (cardinal duty). Cardinal duties are those duties whose fulfillment makes the proper execution of the contract possible in the first place and on whose compliance the user may regularly rely.
In these cases, liability is limited in amount to the foreseeable damage typical of the contract at the time of contract conclusion.

Foreseeable damage typical of the contract shall exclusively be deemed to be the typical replacement value of a customary private standard hobby livestock (prevalent captive-bred specimens, starter frags, and small-format coral cuttings of the regular trade or private propagation market). Based on this agreed intended use, liability for property damage in cases of slight negligence is capped at a maximum amount of EUR 1,000.00 per claim.

Excluded from liability in cases of slight negligence are damages exceeding this maximum ceiling, in particular damage to rare collector or special livestock (e.g., signature corals), mature mother colonies, sensitive wild-caught specimens, and sentimental values. Because the Software is not approved for such high-value livestock pursuant to Section 1.6, the occurrence of such damages is neither foreseeable nor contract-typical for the author at the time of contract conclusion.

6.3 Intended Use and Contributory Negligence:
Since the Software is intended to run on hardware assembled by the user (DIY), the user is subject to the duty to prevent and mitigate damages (Section 254 of the German Civil Code - BGB). The user is obligated to safeguard critical actuators (such as heaters, top-off systems, or dosing pumps) through independent, hardware-based safety mechanisms (e.g., mechanical thermostats, float valves, level cut-offs) so that a software or relay error cannot lead to an uncontrolled condition. Damages resulting from the failure to implement such standard protective measures fall under the predominant contributory negligence of the user.

6.4 Liability for Unremunerated Use / Beta Versions:
Where the Software is provided to the user free of charge (e.g., as freeware, test, or beta version), the author is liable, in derogation of the foregoing provisions, exclusively for intent and fraudulently concealed defects in accordance with the statutory provisions governing gifts and loans (Sections 521, 523, 599, 600 BGB).

6.5 Allocation of Risk, No Insurance Effect, and Duty of Self-Protection:
The parties are aware that a substantial economic disparity may exist between the low fee paid for the software license and the potential value of an aquarium system and its livestock. The provision of the Software therefore expressly entails no assumption of risk, indemnity, or insurance for physical assets or living organisms connected to the control unit.

The user is obligated, within the scope of their duty to mitigate damages (Section 254 BGB), to independently mitigate this economic and operational risk. This must be accomplished through:
a) the implementation of software-independent technical redundancies and emergency cut-offs (e.g., autonomous hardware thermostats, mechanical float switches, redundant measurement chains) capable of intercepting a control system failure,
b) taking out appropriate property or homeowners' insurance for potential water and physical damage,
c) close manual inspection intervals.

Damages arising from the user operating valuable aquarium systems solely on the basis of the DIY software without such reasonable, customary, and independent safeguards fall under the predominant contributory negligence of the user and exclude the attribution of damage to the Software.

7. TERM AND TERMINATION

7.1 Term:
The right of use is granted for an indefinite period, provided that the user complies with the terms of this license agreement.

7.2 Extraordinary Termination / Revocation of License:
The author is entitled to terminate the license for good cause with immediate effect and to revoke access to updates, online services, and license-restricted features.

Good cause shall be deemed to exist in particular if:

  • it is proven that the user is abusing the Software in order to deliberately provoke malfunctions, exploit security vulnerabilities without authorization, or intentionally cause damage to the author;
  • the user violates the prohibition against reverse engineering, dumping, or decompilation (Section 3);
  • the user utilizes, publishes, or distributes modified firmware versions, cracks, or license bypass mechanisms to third parties.

Upon termination taking effect, the right to use the Software expires completely. In this event, the user is obligated to discontinue operation of the Software on the aquarium immediately and to remove the firmware from the hardware.

7.3 Abuse of Rights and Intentional Causation of Damage:
If the user asserts claims arising from a malfunction intentionally brought about or provoked by the user (e.g., through deliberate manipulation of the code, intentional overloading, or disregard of fundamental safety instructions in order to construct damage claims), any warranty and liability claims are excluded on the grounds of abuse of rights (Section 242 of the German Civil Code - BGB).

In such cases, the author expressly reserves the right to assert claims for damages in accordance with statutory provisions (in particular for intentional infliction of damage contrary to public policy pursuant to Section 826 BGB, as well as reimbursement of expenses incurred for legal defense and preservation of evidence).

7.4 Discontinuation of Operations / End of Life (EOL):
The author reserves the right to discontinue the distribution, ongoing development, and support of the Software at any time for economic or personal reasons ("End of Life").

In the event of a project discontinuation, the following shall apply:

  • No Duty to Provide Updates: From the date of discontinuation, no further claim exists regarding bug fixes (patches), security updates, or feature enhancements.
  • No Cloud Services: Insofar as the Software utilizes cloud services or external servers for license validation, no claim exists to their continued availability. The author will endeavor to provide an offline solution, but does not owe this as a contractual duty. In principle, the Software remains fully functional in its current state.
  • Grandfathering: Software already installed and activated on the user's hardware may continue to be used ("as-is" condition). The risk associated with continuing operation without security updates rests solely with the user.
  • Exclusion of Refunds: Discontinuation of the project establishes no claim for reimbursement of the license fee, as the license fee covers the usage granted up to the date of discontinuation.

8. PRIVACY, TELEMETRY, AND LICENSE VERIFICATION

8.1 Data Categories and Purpose Limitation:
Within the scope of license verification and protection against unauthorized use, the ReefManager firmware exclusively processes technical metadata that is strictly required for the operation and security of the Software. This includes in particular categories of technical identification and operational data, such as:

  • Device and firmware identifiers
  • Network and connection metadata
  • Integrity and status information of the Software

No processing of content data, personal communications, or other sensitive information takes place.

No location-based tracking, profiling, behavioral analysis, or user tracking is performed. The network and connection metadata collected is used exclusively at discrete points in time for technical license verification and is not compiled into persistent user profiles.

Processing is carried out solely for the following purposes:

  • Execution and maintenance of license verification
  • Detection and prevention of tampering or bypass attempts
  • Ensuring the functional stability and operational security of the Software

The legal basis is Art. 6(1)(b) GDPR (performance of a contract) and Art. 6(1)(f) GDPR (legitimate interest in safeguarding intellectual property).

8.2 Enhanced Logging in Case of Integrity Violations:
If a severe breach of software integrity (e.g., a tampering or bypass attempt) is detected, enhanced logging of technical metadata may be initiated to the extent necessary for evidence preservation and legal enforcement.

These data are not used for other purposes and are not disclosed to uninvolved third parties, unless required for the enforcement of legal claims.

8.3 Retention Period:
The processed data is retained only for as long as necessary to achieve the stated purposes, up to a maximum period of 12 months from collection, unless statutory retention obligations or pending legal proceedings require longer storage.

8.4 Data Subject Rights:
Within the scope of statutory requirements, the user is entitled at any time to:

  • Access to the processed personal data (Art. 15 GDPR)
  • Rectification of inaccurate data (Art. 16 GDPR)
  • Erasure or restriction of processing (Art. 17, 18 GDPR)
  • Object to processing on grounds relating to their particular situation (Art. 21 GDPR)

Insofar as data processing is required for the performance of the contract or the protection of intellectual property, the exercise of these rights may be limited within the framework of statutory provisions.

9. FINAL PROVISIONS

9.1 Text Form:
Amendments or supplements to this agreement must be made in text form. This also applies to any waiver of this text-form requirement.

9.2 Applicable Law:
The laws of the Federal Republic of Germany shall apply, to the exclusion of the United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG).

9.3 Place of Jurisdiction:
If the user is a merchant, a legal entity under public law, or a special fund under public law, the exclusive place of jurisdiction for all disputes arising from this contract shall be the registered office of the author. The same applies if the user has no general place of jurisdiction in Germany or if their domicile or habitual residence is unknown at the time the action is filed.

9.4 Severability Clause:
Should individual provisions of this agreement be or become invalid or unenforceable, the validity of the remaining provisions shall remain unaffected thereby. In place of the invalid or unenforceable provision, that valid and enforceable regulation shall apply whose effects come closest to the economic objective pursued by the contracting parties with the invalid or unenforceable provision.

9.5 Governing Language:
The governing language of this agreement is German. Where this agreement is provided to the user in another language (in particular English), such version is provided solely for convenience and informational purposes. In the event of any conflict, discrepancy, or dispute regarding interpretation between the German and any foreign language version, the German version shall exclusively prevail and be legally binding.